Was ist Diabetes Typ 2?

Diabetes Typ 2 tritt meist nach dem 40. Lebensjahr auf. Hierbei besteht ein „relativer Insulinmangel“. Die Bauchspeicheldrüse produziert zwar Insulin, aber die Körperzellen verlieren ihre Empfindlichkeit für das Hormon und/oder die Ausschüttung des Insulins aus den Zellen der Bauchspeicheldrüse ist gestört. Die Bauchspeicheldrüse versucht dies auszugleichen, indem sie immer mehr Insulin ausschüttet. Doch trotz erhöhtem Insulinspiegel gelangt immer weniger Zucker in die Körperzellen.

Sehr häufig können Menschen mit Diabetes Typ 2 zunächst mit einer Ernährungsumstellung allein oder aber in einer Kombination mit Tabletten behandelt werden. Im Krankheitsverlauf vermindert sich aber die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse, wodurch auch bei Menschen mit Typ-2-Diabetes der Insulinmangel weiter fortschreitet. Der dadurch veränderte Stoffwechsel muss dann ebenfalls mit Insulin-Injektionen behandelt werden.

Ursachen eines Typ-2-Diabetes sind:
eine entsprechende genetische Disposition,
häufig verbunden mit starkem Übergewicht (Adipositas)
und zu wenig körperliche Bewegung.
Auch erhöhte Blutfettwerte sowie Bluthochdruck gehen oft mit einem Prädiabetes oder Diabetes einher (Metabolisches Syndrom).