Was ist Adipositas?

Adipositas gehört heute zu den häufigsten Gesundheitsproblemen der Industrie- und Entwicklungsländer. Adipositas im Allgemeinen ist die übermäßige Erhöhung der körpereigenen Fettmasse, und das Körpergewicht steigt über das gewünschte Niveau weit hinaus.

Die Ernährung ist ein unentbehrliches Bedürfnis des Lebens, dass schon im Mutterleib beginnt und bis zum Ende des Lebens andauert. Es ist die Fähigkeit ausreichende und ausgewogene Mengen an Nährstoffen zu sich zu nehmen und im Körper zu verwerten. Diese sind wichtig für das menschliche Wachstum, die Entwicklung und für ein gesundes und produktives langfristiges Leben.

Selbst im täglichen Leben benötigen Personen (z.B. Schwangere, stillende Mütter, Babys, junge Menschen, alte Menschen, Arbeiter, Sportler, etc.) tägliche Energie, die je nach Alter, Geschlecht, Arbeit, genetischen und physiologischen Eigenschaften und Krankheitsstatus variiert.

Um ein gesundes Leben aufrecht zu erhalten, ist es notwendig, die verbrauchte Energie mit der empfangenen Energie auszugleichen.

Adipöses Gewebe macht 15-18% des Körpergewichts bei erwachsenen Männern und 20-25% bei Frauen aus. Von Adipositas spricht man, wenn diese Rate auf über 25% bei Männern und 30% bei Frauen steigt.

Wenn die täglich zugeführte Energie größer ist, als die verbrauchte Energie, wird die Energie, die nicht verbraucht werden kann, als Fett im Körper gespeichert und verursacht die Bildung von Fettleibigkeit.

Parallel dazu haben die Fortschritte in der heutigen Technologie das Leben erheblich erleichtert, jedoch gleichzeitig auch die täglichen Bewegungen erheblich eingeschränkt.

Fettleibigkeit gilt heutzutage als eine Krankheit, die sich negativ auf die Qualität und die Dauer des Lebens auswirkt.

Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Adipositas als übermäßige Fettansammlung im Körper definiert, die die Gesundheit beeinträchtigt.